Geschichte der Totenmasken

Totenmasken sind meist aus Gips gefertigte Gesichtsabdrücke von Verstorbenen und gehören zu den frühesten Zeugnissen der Kultur.

Seit dem Altertum kennt man Totenmasken, die sich insbesondere während der Hochkultur und der Klassik an großer Beliebtheit erfreuten. Die Totenmasken dienen der Erinnerung an die Verstorbenen.

Viele Totenmasken bestanden in der Antike und im Alten Ägypten aus Gold. Zu den bekanntesten ägyptischen Masken zählen die Totenmasken des Tutanchamun und des Agamemnon, die über 3.000 Jahre alt sind.

In der Renaissance wurden dann die Masken aus Gips gefertigt. Erst im 19. Jahrhundert erkannte man ihren Eigenwert und ihre Bedeutung für die Kunst. Die meisten Masken stammen aus dieser Zeit. Von vielen bedeutenden Persönlichkeiten wurden über die Jahrhunderte Totenmasken abgenommen. Bei manchen Personen wurde die Maske bereits zu Lebzeiten angefertigt. Totenmasken überdauern die Zeit, auch Martin Luthers Antlitz konnte so für die Ewigkeit erhalten werden.